Ingenieurlücke nur noch bei 24.000 Stellen

Kategorie: Karriere-News | Quelle/Autor: VDI | Datum: 26. 01. 2010 |

Durch die Konjunkturflaute hat sich die Ingenieurlücke in Deutschland 2009 mehr als halbiert. Die Anzahl arbeitsloser Ingenieure betrug im Dezember 27.100 Personen, so die aktuelle VDI-Erhebung. Verglichen mit dem Vormonat nahm die Arbeitslosigkeit um 0,6 Prozent leicht ab. Die Fachkräftelücke lag bei 24.100 Personen – 58 Prozent weniger als vor zwölf Monaten. Die meisten offenen Stellen im Dezember 2009 gab es bei Maschinen- und Fahrzeugbauingenieuren. Hier wurden rund 17.400 Vakanzen errechnet.
Im Fokus des VDI-Ingenieurmonitors standen die Architekten und Bauingenieure. Diese machten in Deutschland im Jahr 2008 knapp 18 Prozent der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Ingenieure aus.
Im Dezember 2009 betrug die Fachkräftelücke hier 4.900 Personen. Dies bedeutet im Vergleich zum Vormonat eine leichte Zunahme. Hintergrund ist die geringfügig gesunkene Arbeitslosigkeit (auf 7.000) bei gleichzeitigem leichtem Anstieg der offenen Stellen (auf 11.200). Im Vergleich zu 2009 lag die durchschnittliche Lücke mit 5.500 Personen rund 17 Prozent oberhalb der Lücke des Vorjahres. Der Bedarf an Architekten und Bauingenieuren ist nach wie vor hoch.
Der „Ingenieurmonitor“ liefert monatlich umfangreiche Daten und Fakten zum Ingenieurarbeitsmarkt. Betrachtet werden sowohl das gesamtwirtschaftliche Stellenangebot im Ingenieursegment, Arbeitslosenzahlen und Fachkräftelücken als auch der Vergleich zum Vormonat.
Der Monitor ist kostenlos erhältlich und kann online (www.vdi.de/ingenieurmonitor) heruntergeladen oder als Broschüre abonniert werden. Die Zusammenstellung wird vom VDI in Kooperation mit dem Institut der deutschen Wirtschaft in Köln angeboten.