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Wuppertaler Kreis-Bundesverband betriebliche Weiterbildung (WKR)

In der Weiterbildungsbranche herrscht nach Wirtschafts- und Finanzkrise wieder leiser Optimismus. Unternehmen setzen auf individuell zugeschnittene Programme und das Coaching von Fach- und Führungskräften. Der Trend zu firmeninternen Schulungen nimmt zu, so das Ergebnis einer Umfrage des WKR.

Die rund 50 Weiterbildungsinstitute des Verbandes sehen im laufenden Jahr eine leicht positive Entwicklung. Vor allem firmeninternen Maßnahmen wurden in diesem Jahr bei der Mehrzahl der Institute nachgefragt. Hingegen ist die Zahl der offenen Seminare wie in den Vorjahren rückläufig und erreicht derzeit nur noch knapp 33 Prozent des Gesamtumsatzes.

Fortschritt und Innovation in der Weiterbildung werden besonders deutlich an der Entwicklung neuer Formate und Lernformen. Offene Seminare und Konferenzen werden zunehmend durch arbeitsplatznahe Angebote ergänzt wie z.B. Coaching, Kurzseminare und Vorträge sowie maßgeschneiderte Trainings für Einzelpersonen und Teams, die sich immer häufiger auch aus eigenem Antrieb weiterqualifizieren. Dabei ist es gerade der Führungskräftenachwuchs, der aktiv Seminarangebote zum Vertiefen der technischen Fachkenntnisse bis hin zum Medien-Training sucht. Besonders gefragt sind dabei exklusive Angebote zur Entwicklung der Führungsqualitäten, -kompetenzen und -kultur, aber auch Seminare im Bereich Mediation und Konfliktmanagement. Im Trend liegen hier Lehrmodule, bei dem sich Mitarbeiter/innen zum betrieblichen „Konfliktberater“ oder „Fairnesslotsen“ ausbilden lassen können.

Zunehmend richten sich die Weiterbildungsinstitute darauf ein, ihre Angebote auch am Wochenende und außerhalb der üblichen Arbeitszeiten durchzuführen, um der Forderung nach kürzerer Abwesenheit der Mitarbeiter vom Arbeitsplatz entgegen-zukommen. Weitere Perspektiven für Weiterbildungsdienstleistungen ergeben sich im E-Learning und der sozialen Netzwerke.

Weitere Infos zur Studie unter www.wkr-ev.de
 

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